Erinnerungen an das Referendariat

Anlass ist die Blogparade dazu von Bob Blume, Thema „Ein wunderbarer Moment im Referendariat“.

Einen „wunderbaren“ Moment gab es nicht.

Hauptschulblues brachte sein Referendariat in den 70er Jahren hinter sich. Im ersten Jahr in der Nähe von Aschaffenburg – so weit weg von München und Frau H. Dort allerdings viele Münchner getroffen, eine starke GEW-Truppe, zu manchen von denen bestehen heute noch ab und an Kontakte.

Im zweiten Jahr in München-Moosach: 8. Klasse, 36 SchülerInnen, Hardcore. Darüber nachgedacht, aufzuhören. Aber H. hat sich durchgebissen, mit derselben Klasse in seinem 3. Referendarsjahr, sie waren in der 9., Prüfung gemacht, Note zwei. Zu einigen dieser SchülerInnen gibt es noch Kontakte. Es war manchmal schwierig, vor allem am Nachmittag. H. war 25, seine ältesten SchülerInnen 17. Dann half manchmal nur noch Udo Lindenberg, The Who oder Pink Floyd hören, vom tragbaren Uhergerät.

Hauptschulblues findet, dass diese beiden Jahre mit diesen vielen, schwierigen Kids sein Gesellenstück war. Und dass er mit denen für die nachfolgenden 37 Jahre gelernt hat, was man für das Lehrerdasein braucht.

ReferendarskollegInnen? Ja einer blieb, leider vor 8 Jahren verstorben.

Eine wurde seine Schulrätin, später seine Schulamtsdirektorin.

Seminarleiter? Konnte man beide vergessen.

Froh froh froh, alles überstanden zu haben.

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2 Gedanken zu „Erinnerungen an das Referendariat

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