Abschiebungen nach Afghanistan – das darf doch nicht wahr sein!

Afghanistan ist so sicher, dass die zerbombte deutsche Botschaft erstmal an Ort und Stelle nicht mehr aufgebaut wird. Trotzdem gehen die Abschiebungen weiter.

Bellevue di Monaco ruft mit anderen Organisationen am kommenden Samstag in München zur Demo dagegen auf.

Hier der ganze Text von Bellevue:

„Liebe Genossinnen und Genossen,

für nächsten Mittwoch (28.6.) ist erneut ein Termin für eine Sammelabschiebung nach Afghanistan angesetzt worden. Wir haben uns wohl vergeblich über eine Verschnaufpause gefreut. Die Abschiebungen gehen weiter. Das wollen und können wir nicht einfach so hinnehmen! Lasst uns energisch gegen diese unmenschliche Abschiebepolitik protestieren! Und kommt zahlreich zur bayernweiten Demo am kommenden Samstag um 13.00 Uhr zum Münchner Marienplatz. Unser gemeinsames Motto lautet:
ARBEIT UND AUSBILDUNG STATT ABSCHIEBEPOLITIK.
Wir werden da sein!
Kommt auch und bringt euere Freundinnen und Freunde mit!

Euer Bellevue-Team

Und hier noch der vollständige Aufruf:

ES REICHT!
ARBEIT UND AUSBILDUNG STATT ABSCHIEBEPOLITIK.

Bayernweite Demo zur Bayerischen Staatskanzlei,
am Samstag, 24. Juni 2017 in München, Auftakt 13:00 Uhr Marienplatz
(für französisch, englisch, persisch und arabisch nach unten scrollen)

Seit der Ankunft vieler Flüchtlinge im Sommer 2015 sind Viele in Bewegung geraten. Mit großem Engagement traten Tausende ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen für eine großartige Willkommenskultur ein.
Nun stehen Geflüchtete und Unterstützer*innen vor einem Scherbenhaufen. Trotz großen Bemühens beim Deutscherwerb, bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen wird diese Arbeit von zuständigen Behörden, von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung unterlaufen.
Über 100 afghanische Männer wurden in den letzten Monaten von Deutschland nach Kabul abgeschoben. Viele der Betroffenen arbeiteten jahrelang hier und waren bestens integriert; einige standen kurz vor ihrer Hochzeit. Andere wurden abgeschoben, obwohl sie schwer krank sind. Die Zahl derer, die von Abschiebung bedroht sind, ist um ein Vielfaches höher.

Flüchtlinge mit sogenannter „geringer Bleibeperspektive“, viele aus Afghanistan, bekommen Arbeitsverbote, sie dürfen nicht in Ausbildung, häufig gibt es nicht einmal einen Deutschkurs oder ein Praktikum.
Die Bedrohung durch Abschiebungen und Arbeitsverbote wirken wie ein Fallbeil gegen das Bemühen um Integration. Es verurteilt die Betroffenen zum Nichtstun und treibt viele in eine psychische Ausnahmesituation. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Haupt- und Ehrenamtli-chen, für Schulen und Betriebe. Und es hat eine enorme Vergeudung von Steuergeldern zur Folge.
In Petitionen, unzähligen Briefen und vielfältigen Protestaktionen in ganz Bayern wurde diese menschenverachtende Ausgrenzungspolitik angeklagt und kritisiert.

Wir sagen: Es reicht! So kann es nicht weitergehen. Es muss sich endlich etwas bewegen. Integration darf nicht bestraft werden.

Wer einen Ausbildungsvertrag bekommt, soll eine Ausbildung machen dürfen. Wer eine Arbeit gefunden hat, soll diese antreten und behalten dürfen.

Wir wehren uns auch gegen die Spaltung von Flüchtlingen entlang einer „besseren“ oder „schlechteren“ Bleibeperspektive und wenden uns gegen diese menschenverachtende Politik. Wenn sich die Regierung nicht bewegt, müssen wir uns bewegen!

Kommt alle – Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Geflüchtete, Lehrerinnen und Lehrer, Engagierte aus Initiativen, Menschenrechtsorganisationen, Verbänden und Parteien. Unser Protest muss laut und kraftvoll sein!

Kein Arbeitsverbot für Asylbewerber*innen!
Keine Verbote bei Bildungsangeboten und Ausbildung!
Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Wir erheben unsere Stimme – im Namen der Menschlichkeit!

Es rufen auf: AHA! Asyhelferkreis Aschheim, Aktionsgruppe Asyl Landkreis Erding , Arbeitskreis Asyl Dachau, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit, Asylhelferkeis Eichenau, Asylhelferkreis der Gemeinde Berg am Starnberger See, Asyhelferkreis Puchheim, Asyl Helferkreis Eching, Asylkreis Grafrath, Augsburger Flüchtlingsrat, Ausländer- und Integrationsbeirat Erlangen, Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte, bayr. Landesarbeitsgemeinschaft FRIEDEN der LINKEN, Bayerischer Flüchtlingsrat, Bellevue di Monaco, Bündnis für Flüchtlinge Kaufbeuren Ostallgäu und Umgebung, Bunt statt Braun Gemeinsam stark für Flüchtlinge e.V. Bayreuth, Café Blabla der interkulturelle Treffpunkt in Herrsching, Condrobs e.V., Dachverband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Deutschlands VETO, Flüchtlingshilfe Erding e.V., Förderkreis Asyl Gauting e.V., Frauenverband Courage e.V. München, GRÜNE JUGEND Bayern, Helferbund Asyl e.V. Buchloe, Helferkreis Asyl Heberthausen, Helferkreis Grünwald, Helferkreis Haimhausen, Helferkreis Asyl Obergünzburg, Helferkreis Miesbach, Helferkreis Schnaitsee, IG InitiativGruppe – Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V., INITIATIVE Ausbildung statt Abschiebung Regensburg, Initiativkreis Migration Rosenheim, Interkulturelles Forum e.V., Internationalistisches Bündnis, Jugendverband Rebell München, Junges Bündnis für Geflüchtete / München, Kampagne für Demokratie und Solidarität Kademos e.V., Kinder auf der Flucht e.V., Kreisjugendring München-Stadt, Migrationsbeirat München, Morgen e.V., Münchner Flüchtlingsrat, Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V., München ist bunt e.V., Münchner Pateninitiative für junge Geflüchtete, Netzwerk Bildung und Asyl Bamberg, Netzwerk „Willkommen in Vilsbiburg“, Paritätischer Wohlfahrtsverband – Bezirksverband Oberbayern, PRO ASYL, Rechtshilfe für Ausländer/innen München e.V., Refugio München e.V., SchlaU-Schule, Trägerkreis Eine Welt Haus e.V., Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V., Türkenfelder Asylhelferkreis, Ulmer Flüchtlingsrat, United Refugees, Unterstützergruppe „Asyl/Migration Dillingen a.d.D.“ e.V.“, Willkommen in Happurg, Wir schaffen das e.V, Herrsching, Würzburger Flüchtlingsrat, Zusammenschluss Bayerischer Bildungsinitiativen e.V.

english:

Enough is enough!
Jobs and Education, not Deportation!

Demonstration on Saturday, June 24 2017 in Munich
to Bayerische Staatskanzlei – start Marienplatz 13:00 h
Since summer 2015, when many refugees arrived, loads of people started getting involved and thousands of volunteers were welcoming the newcomers. Now, refugees and helpers are confronting what seems like insurmountable obstacles. Despite many endeavours to learn the German language, to receive higher levels of education, and to find work, these efforts are constantly undermined by administrative authorities and the Bavarian and German Governements.

During the past months more than 100 men from Afghanistan were deported back to Kabul. Many of them have been working here for many years – and were very well integrated. Some were due to get married. Others were deported, even though they were seriously ill.

And the amount of those, who now face the threat of deportation is still very much higher. Refugees with so called „geringe Bleibeperspektive“ (= low-chances-to-stay) – loads of them coming from Afghanistan – are banned from work, are not allowed to start their professional education, and very often they do not even get a chance to participate in German language courses or internships.

The threat of deportation and the work ban act on the refugees as a guillotine – and has a negative effect against all efforts of integration. It condemns the affected to inactivity, and drives the refugees into a psychologically extreme state of mind. It is a slap in the face for all volunteers and social workers, for schools and companies. And it implies an enormous amount of wasted taxes.
In petitions, numerous letters and many, varied protests throughout the whole of Bavaria, this contemptuous policy of exclusion has been criticized and even prosecuted!

We say: it is enough! We cannot go on like this. Something has to change. Integration may not be punished.
Who receives an article of apprenticeship, must be allowed to start with it. Who receives an employment contract, must be allowed to start the job… and to keep it.

We fight against the policy of dividing refugees according to a „better“ or „worse“ perspective to stay and we vehemently oppose this contemptuous, inhuman policy. If the government does not start to move, it is us who have to start moving.

Whichever background you come from – social workers, volunteers, refugees, teachers, human rights and other activists, human rights organisazions and political parties. Our protest must become loud an powerful!
No work ban for asylum seekers !
No ban for any offer of professional education and training!
No deportations to Afghanistan!
We raise our voice – in the name of humanness

Französisch:

Assez!
Formation et Emplois au lieu d´une Politique d´Expulsions!

Manifestation à Munich, le samedi 24 juin 2017 avec destination la Chancellerie de l´État Bavarois. Départ: à 13:00 du Marienplatz.
Dès l´arrivée des nombreux fugitifs au cours de l´ été 2015, beaucoup de gens sont devenus actifs. Des milliers de volontaires se sont engagés pour une „culture de bienvenue“ avec un engagement énorme. Maintenant les réfugiés et les volontaires se trouvent face à un champ de ruines. Malgré les grands efforts d´apprendre l´Allemand, de chercher des emplois et des postes de formation, ce travail est saboté par les autorités responsables, par le gouvernement bavarois et le gouvernement allemand.

Plus que 100 hommes afghans ont été expulsés de l´Allemagne et renvoyés à Kaboul pendant les derniers mois. Beaucoup d´entre eux travaillaient ici depuis des années et étaient parfaitement intégrés; plusieurs étaient sur le point de se marier. D´autres ont été expulsés malgré qu´ils étaient gravement malades. Le nombre de ceux qui sont sous menace de déportation est beaucoup plus élevé.

Le permis de travail est refusé aux réfugiés avec soi-disant “des perspectives de séjour minimes”, dont un grand nombre est d´origine afghan. Ils ne sont pas autorisés à commencer une formation ou un stage, souvent même pas à participer à un cours d´Allemand.
La menace d´expulsion et les interdictions de travail contrecarrent tout effort d´intégration. Ils condamnent à l´inaction et mènent à des crises psychologiques. C´est une gifle pour tous les professionnels, volontaires, écoles et entreprises de formation. Et par conséquent il y a un gaspillage énorme des fonds publics.

Cette politique d´exclusion inhumaine a été accusée et critiquée dans des pétitions, d´innombrables lettres et de multiples actions de protestation.
Nous déclarons: Ça suffit ! Assez ! Cela ne peut pas continuer ainsi. Les efforts d´intégration ne doivent pas être punis.

Celui qui a signé un contrat de formation, doit pouvoir suivre cette formation. Celui qui a trouvé du travail, doit pouvoir l´entamer.

Nous protestons contre la classification des réfugiés en ceux qui ont de „meilleures“ ou ceux qui ont de „plus mauvaises“ perspectives de séjour et opposons cette politique méprisante de la dignité humaine.
Si le gouvernement ne bouge pas, c´est nous qui bougerons !

Venez nombreux ˗ volontaires, réfugiés, professeurs et tous ceux et celles qui s´engagent dans des initiatives, des organisations de défense des Droits de l´Homme, des associations et des partis. Notre manifestation doit être bruyante et vigoureuse !

Plus jamais d´interdictions de travail pour les demandeurs d´asiles !
Plus jamais de privation des programmes de formation et d´éducation !
Plus jamais d´expulsions vers l´Afghanistan !

Nous élevons notre voix ˗ au nom de l´Humanité !

Arabisch:

يكفي !
التعليم و العمل بدلاً من سياسة الترحيل !
مظاهرة من جميع أنحاء البايرن يوم السبت الموافق ل 24 – 06 – 2017 في ميونخ. البداية ستكون في
المارين بلاتز عند الساعة الواحدة ظهراً و النهاية ستكون أمام مستشارية البايرن
منذ وصول العدد الكبير من اللاجئين في صيف عام 2015 قام العديد بالتحرك. و بالتزام كبير قام آلاف المساعدين و
المساعدات بالانضمام للترحيب بهم .
و الآن يواجه المساعدون و اللاجئون حالة من الفوضى. فرغم الجهود المبذولة لتعلم اللغة الألمانية, و للبحث عن فرص
للتعلم أو العمل تقوم المديريات المسؤولة و الحكومة البايرية و الحكومة الاتحادية بتثبيط هذا العمل .
في الأشهر الأخيرة تم طرد أكثرمن 100 رجل أفغاني من ألمانيا إلى كابول. الكثير منهم عملوا لسنوات هنا و كانوا
مندمجين على أتم وجه. بعضهم تم ترحيله قبل زفافهم بفترة قصيرة, و بعضهم رُحّلوا بالرغم من مرضهم الشديد. عدد
هؤلاء الأشخاص المهددين بالترحيل تضاعف بشكل كبير. اللاجئون الذين لديهم فرص بقاء ضئيلة) الكثير منهم من
أفغانستان( يُمنعون من العمل و لا يسمح لهم بالتعلم, غالبا لا تتوفر لهم دورات تعلم اللغة أو التدريب المهني .
التهديد بالترحيل و حظر العمل يعملان كما المقصلة على الجهد المبذول للاندماج و هذا يحكم على المتضررين من هذا
الأمر بالجلوس دون فعل أي شيء. مما يقود الكثيرين منهم إلى حالات نفسية استثنائية. إن ذلك يمثل صفعة على وجه
المساعدين و المتطوعين, في وجه المدارس و المؤسسات. ما سيؤدي إلى تبديد هائل لأموال الضرائب .
من خلال العرائض وما لا يحصى من الرسائل و الحملات الاحتجاجية المختلفة تم الاعتراض و نقد هذه السياسة الإقصائية
اللاإنسانية .
نحن نقول: كفى! لا يمكن الاستمرار هكذا. آن الأوان ليتحرك شيء ما. لا يعقل أن تتم معاقبة الاندماج .
من يتلقى عقداً للتدريب المهني يجب ان يسمح له بالقيام به. من يجد عملاً يجب ان يسمح له بمزاولته و الحفاظ عليه .
و نحن أيضا نرفض تقسيم اللاجئين إلى لاجئين مع فرصة بقاء جيدة او سيئة, كما أننا نعارض هذه السياسة اللاإنسانية. إذا
لم تقم الحكومة باتخاذ أي خطوة يجب أن نبادر نحن إلى ذلك !
تعالوا جميع ا – مساعدين و مساعدات, لاجئين, معلمين و معلمات, مساهمين في المبادرات و المنظمات الإنسانية, رابطات
و أحزاب .
احتجاجنا يجب أن يكون عاليا و قوي اً !
لا لمنع العمل للاجئين و اللاجئات !
لا لمنع عروض التعلم و التعليم !
لا للترحيل إلى أفغانستان !
نحن نرفع صوتنا باسم الإنسانية !
هذه الدعوة برعاية :
مجلس اللاجئين البايري, بيلفيو دي موناكو, مجلس اللاجئين في ميونخ, متطوعي ميونخ, منظمة نحن نساعد

Farsi/Dari

بس است !
آموزش، تحصيل و امكان كار به عوض
سياست اخراج و ديپورت
با ورود مهاجرين در تابستان سال ۲۰۱۵ بيش از هزاران كمك كنندگان مهاجرين با
يك حركت بسيار بزرگ فرهنگي مهاجرين را خوش آمديد گفتند. با وجوديكه موانع
زياد ستدر راه مهاجرين و كمك كنندگان مهاجرين قرار داشت. باز هم با كوشش و
تلش هاي زياد بخاطر مسلكي ساختن و يا كار پيدا كردن به مهاجرين كوشا بودند.
ولي اين كار توسط ادارات زيربط، دولت ايالتي و حكومت آلمان به كاهيش
انجاميده است.
قسميكه در جريان هستيد در چند ماه اخير بيش از صد ۱۰۰ مهاجر افغانستاني به
شكل جبري از آلمان به كابل فرستاده شدند. بيشتر از كسان كه اخراج شدند
چندين سال ميشد كه كار ميكردند و خود را در جامعه ادغام كرده بودند. و يك تعداد
در نزديكي ازدواج قرار داشتند. يك تعداد كه به مريضي به سر ميبردند به آن هم
آنها را اخراج كرد. تعداد كسانيكه هم اكنون به تهديد اخراج اجباري قرار دارند
بسيار زياد است. مهاجرين نام برده كه بيشتر شان از افغانستان هستند . اجازه كار
اجازه مسلكي ساختن برايشان داده (Arbeitsverbot ) شان گرفته شده
حتا بعضي اوقات اجازه كورس زبان و كار بدون (Ausbildungsverbot) نميشود
داده نميشود. تهديد اخراج اجباري و اجازه كار (Praktikum ) معاش
ندادند يك عمل ضد تلش هاي كه بخاطر ادغام آنها در جامعه صورت ميگيرد است.
اين كار دولت مهاجرين را به مشكل رواني دچار كرده و باعث اين شده كه آنها به
مراكز صحي رواني مراجعه كنند . و اين عمل دولت يك ضربه محكم به چهره همه
كمك گنندگان مهاجرين، مكاتب، شركت ها خواهد بود، و حتا اين باعث از دست
رفتن مالياتي بزرگ شده است. در سرتاسر بايرن با نامه هاي دادخواهي تظاهرات
ميتوان به اين سياست هاي غير إنساني مبارزه كرد.ما ميگوئيم: بس است! و بايد
اين روند مسير خود را تغير داده و به اين تصاميم غلط خويش نقطه خاتمه بگزارد.
پيشرفت نبايد مجازات شود.
به دست مياورد (Ausbildungsvertrag) كسي كه قرار داد كار مسلكي سازي
بايد اجازه مسلكي سازي برايش داده شود. و كسيكه اگر وظيفه و يا شغل برايش
پيدا ميكند برايش اجازه داده شود تا. بتواند كار بكند.
ما در مقابل تقسيم كردن مهاجرين كه خود را در جامعه به شكل درست ادغام
كردن و يا نتوانستم ادغام كنند نيز مبارزه خواهيم كرد.و در مقابل تصاميم غير
إنساني سياسي ايستادگي خواهيم كرد. اگر دولت خود را حركت ندهد ما بايد خود
را حركت بدهيم. همه بيائيد: فعالين جامعه كمك كنندگان مهاحرين،معلمين،سازمان
هاي حقوق بشر انجمن ها أحزاب سياسي تظاهرات ما بايد قوي و با صداي بلند
باشد
كسي نبايد از كار كردن محروم باشد.
كسي نبايد از تحصيل و مسلكي ساختن محروم باشد.
اخراج اجباري به افغانستان نبايد صورت گيرد.
ما آواز خود را به نام انسانيت بلند ميكنيم.“

 

 

 

3. Mai: Tag der Pressefreiheit – die Namen inhaftierter JournalistInnen

Vom alten Blog herübergeholt, weil nicht oft genug darauf hingwiesen werden kann:

(Quelle: Reporter ohne Grenzen
Wahrscheinlich sind es noch viel mehr … Bei manchen Staaten glaubt man gar nicht, dass es so wenige inhaftierte JournalistInnen sind)

Ägypten: Mahmoud Hussein. Mohamed Hassan. Hamdy Mokthar. Osama Al-Bishbishi. Omar Adel. Ahmad Mansi. Anwar Al-Sabry. Ismaïl Alexandrani. Hisham Gaafar. Mohamed Al Batawy. Mohamed Abdel-Moneim Imam. Hassan Al Kabani. Imad Abu Zaid. Omar Abdel Maksoud. Abdel Rahman Shaheen. Mossad Albarbary. Hani Salah Al Din. Saeed Abuhaj. Samhi Mustafa. Abdullah Al-Fakhrany. Mohamed Al-Adly. Mahmoud Abu Zeid. Mahmoud Abdel Nabi.
 
Aserbaidschan: Elchin Ismayilli. Ikram Rahimov. Afgan Sadygov. Fikret Faramazoglu. Javid Shiraliyev. Seymur Khazi. Arshad Ibrahimov. Araz Guliyev. Nijat Aliyev.
 
Äthiopien: Worku Getachew. Temesghen Desalegn. Asfaw Berhanu. Woubeshet Taye. Saleh Idriss Gama. Tesfalidet Kidane Tesfazghi. Shiferraw Insermu.
 
Bahrain: Mahmood Al-Jazeeri. Hussam Sroor. Ahmed Zain el Deen. Mustafa Rabea. Sayed Ahmed Al-Mousawi. Jaffar Marhoon. Hussein Hubail. Ahmed Humaidan. 
 
Bangladesch: Salam Abdus. Salah Uddin Shoaib Choudhury. Rahman Mahmudur. 
 
China: Gao Yu. Chen Yongzhou. Guan Jian. Qi Chonghuai. Ma Shiping. Korash Huseyin. Zhu Wanxiang. Lu Jianhua. Tashi Gyaltsen. Lobsang Dhargay. Thoe Samden. Tsultrim Phelgay. Jampel Gyatso. Nurmuhemmet Yasin. Zhang Wei. Zuo Shangwen. Abdulghani Memetemin. Lu Wanbin. Ma Linhai. Li Jian. Lin Youping. 
 
Demokratische Republik Kongo: Serge Kabongo.
 
Eritrea: Nebiel Edris. Ahmed Usman. Mohamed Osman. Identität unbekannt. Eyob Netserab. Hamid Mohamed Said. Saleh Al Jezaeeri. Seyoum Tsehaye. Temesgen Gebreyesus. Emanuel Asrat. Dawit Isaac. 
 
Gambia: „Chief“ Ebrima Manneh
 
Indien: Santosh Yadav
 
Iran: Karimian Ramin. Saghafi Morad. Deldam Saleh. Karimian Zeniab. Riahi Tahereh. K aivan Karimi. Meisam Mohammadi. Issa Saharkhiz. Ehssan Mazndarani. Saman Safarzai. Afarine Chitsaz. Arash Zad. Narges Mohammadi. Khosro Kurdpour. Mohammad Sadegh Kabovand.
 
Kamerun: Lewis Medjo. Ahmed Abba. 
 
Kasachstan: Janbolat Mamay. Yaroslav Golyshkin. 
 
Kuba: Yoeni de Jesús Guerra García. José Antonio Torres. 
 
Kuwait: Ayyad Al-Harbi.
 
Laos: Thongpaseuth Keuakoun
 
Libyen: Abdullah Ali Al-Sanussi Al-Darrat
 
Marokko: Hicham El Mansouri
 
Nordkorea: Song Keum Chul
 
Oman: Youssef Al-Haj
 
Republik Kongo: Ghys Fortuné Bemba
 
Russland: Zhalaudi Geriyev. Aleksandr Sokolov. Aleksandr Tolmachev.
 
Saudi Arabien: Nazir Al-Majid. Alaa Brinji. Wadji Al-Ghazzawi.
 
Somalia: Abdilmalik Muse Oldon. Mohamud Mohamed Dahir.
 
Syrien: Jihad Assad Mohamed. Thabet Ahmed Al-Mhaisen. Mohamed Omar Al-Khatib. Hussein Issou. Abdel Majid Rashed Al-Rahmoun. Maher Dib. Moheeb Al-Nawaty
 
Tadschikistan: Khikmatullo Sayfullozoda.
 
Thailand: Somsak Pakdeedech. Somyot Prueksakasemsuk
 
Türkei: Deniz Yücel. Ahmet Sik. Mahir Kanaat. Ömar Çelik. Tunca Öreten. Akin Atalay. Bülent Utku. Önder Çelik. Mustafa Kemal Güngör. Hakan Karasinir. Güray Tekin Öz. Turhan Günay. Musa Kart. Kadri Gürsel. Murat Sabuncu. Mehmet Altan. Ahmet Altan. Atilla Tas. Gökçe Frat Çulhaolu. Murat Aksoy. Ercan Gün. Inan Kizilkaya. Gültekin Avci. Ayenur Parildak. Yakub Çetin. Ali Akkus. Sahin Alpay. Ahmet Turan Alkan. Ali Bulaç. Mümtaz’er Türköne. Aye Nazl Ilcak. Hanim Büra Erdal. Hüseyin Aydin. Cihan Acar. Seyid Kiliç. Abdullah Kiliç. Habip Güler. Ufuk Sanli. Vedat Demir. Yetkin Yildiz. Emre Soncan. Abdullah Özyurt. Aytekin Gezici. Isa Siyi. Arafat Dayan. Mehmet Baransu. Özgür Amed. Hidayet Karaca. Miktat Algül
 
Turkmenistan: Saparmamed Nepeskuliev.
 
Usbekistan: Barno Khudoyorova. Dilmurod Sayid. Bakhrom Ibragimov. Davron Kabilov. Ravshanbek Vafoev. Botyrbek Eshkuziev. Salijon Abdurakhmanov. Gayrat Mikhliboev. Jusuf Ruzimuradov
 
Venezuela: Braulio Jatar.
 
Vereinigte Arabische Emirate: Tayseer Al-Najjar
 
Vietnam: Nguyen Van Hoa.

Starke Schule / Deutscher Schulpreis

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Die Ausschreibung zum größten deutschen Schulwettbewerb – es bewerben sich immer mehr als 500 Schulen – findet alle zwei Jahre statt.

Er wird seit 1999 verliehen. Bis 2009 hieß der Preis „Hauptschulpreis“. Da die Hauptschule aber immer mehr abgeschafft wurde, benannte sich der Preis in „Starke Schule – Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ um.

Vergeben wird der Preis von der Hertiestiftung, Kooperationspartner sind die Bundesagentur für Arbeit, die BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber) und die Deutsche Bank Stiftung. Überreicht wird der Preis vom jeweiligen Bundespräsidenten (Hauptschulblues hat Köhler und Gauck, seine Nachfolgerin Steinmeier erlebt), früher in Schloss Bellevue, neuerdings im Jüdischen Museum Berlin oder im Deutschen Historischen Museum, ebenfalls in Berlin.

Im Frühjahr des Preisjahres werden von den Länderjurys die Landessieger festgelegt. Aus diesen wählt die hochkarätige Bundesjury den Bundessieger. Als Prämie erhalten die Landessieger 5000.-€, der Bundessieger bekommt 15000.-€.

Das wirklich wertvolle an den Preisen sind aber die Einladungen zu Workshops, Vorträgen, Netzwerktreffen usw. Als Landessieger ist man für zwei Jahre dabei, als Bundessieger lebenslang. Zu diesen Treffen kann die Schule die KollegInnen schicken, die sich für das Thema interessieren; es muss nicht die Schulleitung sein. Bemerkenswert ist die Wertschätzung, die den Schulen von seiten der Stiftung entgegengebracht wird, sowie das Niveau dieser Fortbildungen.

Die Bewertungskriterien sind folgende:

Es stehen das Schulkonzept sowie die Angebote zur Berufsorientierung und die Förderung der Ausbildungsreife zur Diskussion.

Ganz wichtig bei diesem Preis ist, dass die Erfolge jeder Schule danach beurteilt werden, wie die jeweiligen Ressourcen eingesetzt werden, die zur Verfügung stehen.

Nicht einzelne Leistungen einzelner Schüler oder Lehrkräfte stehen im Mittelpunkt, sondern das Gesamtkonzept (Leitbild, Schulprogramm, Umsetzung), mit dem die Schule alle SchülerInnen unterstützt und fördert.

Der Deutsche Schulpreis wird von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung zusammen mit dem Magazin stern und der ARD (ehemals mit dem ZDF) an Schulen mit hervorragender pädagogischer Praxis verliehen.

Es gibt ihn seit 2006, vorher kooperierte die Bosch Stiftung mit der Hertie Stiftung bei der Vergabe des Hauptschulpreises.

Es gibt 6 Qualitätsbereiche:

  1. Leistung
  2. Umgang mit Vielfalt
  3. Unterrichtsqualität
  4. Verantwortung
  5. Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
  6. Schule als lernende Institution

Der Hauptpreis ist mit 100.000:-€ dotiert, die weiteren 6 Preise mit je 25.000.-€.

Auch hier gibt es Treffen der Siegerschulen: Die Deutsche Schulakademie.

Diese wird deutschlandweit von vier Regionalteams vertreten: Nord, Süd, Ost und West. Die vier Teams sind mit acht erfahrenen ExpertInnen aus den Bereichen Wissenschaft, Schule und Schulentwicklung besetzt. Die Regionalteams werden in Tandems geleitet.

Sie Regionalteams verantworten das regionalspezifische Programm der Deutschen Schulakademie und führen Vernetzungstreffen und Lernforen für interessierte Schulen durch; außerdem sind sie Ansprechpartner für Kooperationspartner vor Ort.

Der Deutsche Schulpreis und die Deutsche Schulakademie arbeiten eng zusammen. Deswegen sind die vier Regionalteams nicht nur Außenstellen der Deutschen Schulakademie, sondern auch Ansprechpartner für alle Schulen, die sich beim Wettbewerb zum Deutschen Schulpreis bewerben möchten. Es gibt Unterstützung beim Bewerbungsprozess, indem Beratungsgespräche und fachliches Feedback zu Schulentwicklungsprozessen für Schulleiter und Lehrkräfte angeboten werden.

Gute Schule – gibt es sie?

Der Pisaversteher Chistian Füller schreibt, welche Eigenschaften gute Schulen haben sollen.

  • Sie haben eine starke Leitung, die individuelles Lernen wichtig findet

Starke Leitung, am besten im Team, ist wichtig. Individuelles Lernen ist allerdings ein Begriff, der alles und nichts bedeuten kann.

  • Sie brechen Regeln, sie überschreiten die Grenzen, die der eng codierte Lehrplan setzt

Das ist schwierig, vor allem für staatliche Schulen. Hauptschulblues musste das am eigenen Leib erfahren, durch die Jury eines der beiden großen Schulpreise, die nicht verstehen konnte, wie eng Schulen in Bayern geführt werden.

  • Sie haben ein neues, individuelles Lernkonzept: das heißt, sie geben dem selbstständigen, forschenden Lernen durch die Schüler selbst den Vorrang

Ebenfalls schwierig. Nicht alle SchülerInnen wollen selbstständig lernen. Fast alle wollen mehr oder weniger sanft angeleitet werden.

  • Sie haben ein anderes Beziehungskonzept als normale Schulen, das heißt, sie versuchen die Schüler nicht zu beschämen (strukturell durch Notengebung, Aussortieren, Abschulen, Frontbeladung und Nichtbeteiligung)

Richtig. Besonders wichtig für z. B. eine HauptMittelschule sind Abschlüsse und Anschlüsse. Ergänzung: Eine gute Schule läßt niemanden zurück.

  • Sie haben ein starkes Lehrerteam, das hinter dem Konzept steht

Auf jeden Fall. Und das Team muss in alle Entscheidungen eingebunden werden. Die Steuergruppe muss Entscheidungen (nicht nur Empfehlungen) treffen können.

  • Sie haben starke Außenbeziehungen zu ihrer sozialen Umwelt, also Projekte und/oder Unterstützung durch Gesellschaft, Wirtschaft etc.

Auf jeden Fall, und zwar im unmittelbaren Umfeld. Ohne geht es überhaupt nicht.

  • Sie geben den Eltern eine wichtige Rolle als Unterstützer und Helfer, etwa im Förderverein

Förderverein allein ist etwas schwach. Elterncafé, Schulforum, Elternbeirat sind die Institutionen, in die Eltern eingebunden werden können. Die beiden letzteren sind ohnehin vorgeschrieben.

Literaturkanon – ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher

Nachdem Herr Rau und Herr Fontanefan die Diskussion angestoßen haben und Hauptschulblues mehrfach darauf angesprochen wurde, ist dier die

ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher

kopiert aus der Wikipedia:

(es war Hauptschulblues zu mühsam, die Links in neuem Tab öffnen zu lassen)

Nr. Autor Titel Jahr Rezensent
1 Die Bibel Rudolf Augstein
2 Homer Odyssee 8. Jh. v. Chr. Herbert Bannert
3 Platon Apologie 399 v. Chr. Urs Jaeggi
4 Vergil Aeneis 19 v. Chr. Bernhard Kytzler
5 Tacitus Germania 98 n. Chr. Heinrich Böll
6 Longos Daphnis und Chloe 3. Jh. n. Chr. Bernhard Kytzler
7 Augustinus Bekenntnisse um 400 Golo Mann
8 (Antoine Galland, Übersetzer, Herausgeber) Die Erzählungen aus den tausendundein Nächten Iring Fetscher
9 Wolfram von Eschenbach Parzival ca. 1200–1210 Peter Wapnewski
10 Gottfried von Straßburg Tristan um 1210 Peter Wapnewski
11 unbekannt Das Nibelungenlied Anfang 13. Jh. Peter Wapnewski
12 Dante Alighieri Die Göttliche Komödie ca. 1320 Horst Rüdiger
13 Giovanni Boccaccio Das Decamerone um 1350 Herbert Heckmann
14 Thomas Morus Utopia 1516 Rudolf Augstein
15 François Rabelais Gargantua und Pantagruel 1532–1564 Herbert Heckmann
16 Michel de Montaigne Essais 1572–1592 Rolf Michaelis
17 Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen Der abenteuerliche Simplicissimus 1668 Günter Kunert
18 Blaise Pascal Pensées 1670 Iring Fetscher
19 Daniel Defoe Robinson Crusoe 1719 Ulrich Greiner
20 Jonathan Swift Gullivers Reisen 1726 Eberhard Lämmert
21 Henry Fielding Tom Jones 1749 Ludwig Harig
22 Laurence Sterne Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman 1759–1767 Rudolf Walter Leonhardt
23 Voltaire Candide 1759 Robert Minder
24 Johann Wolfgang Goethe Die Leiden des jungen Werthers 1774 Reinhard Lettau
25 Gotthold Ephraim Lessing Anti-Goeze 1778 Dieter Hildebrandt
26 Jean-Jacques Rousseau Die Bekenntnisse[1] 1782, 1789 Rolf Michaelis
27 Karl Philipp Moritz Anton Reiser 1785–1790 Peter Laemmle
28 Immanuel Kant Zum ewigen Frieden 1795 Rudolf Walter Leonhardt
29 Ulrich Bräker Der arme Mann im Tockenburg 1789 Peter Wapnewski
30 Friedrich von Schiller Ästhetische Schriften 1795 Hans Platschek
31 Denis Diderot Jacques der Fatalist und sein Herr 1796 Helmut Heißenbüttel
32 Jean Paul Siebenkäs 1796–1797 Leo Kreutzer
33 Friedrich Hölderlin Hyperion 1797, 1799 Rolf Michaelis
34 Georg Christoph Lichtenberg Sudelbücher 1764–1799 Klaus Schröter
35 Johann Wolfgang Goethe Die Wahlverwandtschaften 1809 Reinhard Baumgart
36 Heinrich von Kleist Erzählungen Eberhard Lämmert
37 Johann Peter Hebel Das Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds 1811 Hartmut von Hentig
38 Die Brüder Grimm Kinder- und Hausmärchen 1812, 1814 Hartmut von Hentig
39 E. T. A. Hoffmann Kater Murr und Kreisler 1819, 1821 Hans Mayer
40 Giacomo Casanova Geschichte meines Lebens 1822–1828 Manès Sperber
41 Joseph von Eichendorff Aus dem Leben eines Taugenichts 1826 Petra Kipphoff
42 Stendhal Rot und Schwarz 1830 Luise Rinser
43 Georg Büchner Lenz 1839 Peter Schneider
44 Honoré de Balzac Verlorene Illusionen 18371843 Hans-Jörg Neuschäfer
45 Charles Dickens Oliver Twist 1838 Ludwig Harig
46 Nikolai Gogol Die toten Seelen 1842 Horst Bienek
47 Søren Kierkegaard Entweder – Oder 1843 Heinz Josef Herbort
48 Heinrich Heine Deutschland. Ein Wintermärchen 1844 Wolf Biermann
49 Edgar Allan Poe Phantastische Erzählungen 1832–1849 Dieter E. Zimmer
50 Herman Melville Moby Dick 1851 Rolf Hochhuth
51 Arthur Schopenhauer Parerga und Paralipomena 1851 Rudolf Walter Leonhardt
52 Karl Marx Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte 1852 Oskar Negt
53 Hans Christian Andersen Märchen 1835–1848 Egon Monk
54 Gottfried Keller Der grüne Heinrich 18541855 Adolf Muschg
55 Gustave Flaubert Madame Bovary 1856 Eberhard Lämmert
56 Iwan Gontscharow Oblomow 1859 Hans J. Fröhlich
57 Victor Hugo Die Elenden 1862 Hanns Grössel
58 Lewis Carroll Alice im Wunderland 1865 Dieter E. Zimmer
59 Iwan Turgenew Väter und Söhne 1862 Reinhard Baumgart
60 Wilhelm Raabe Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge 1867 Hans Mayer
61 Leo Tolstoi Krieg und Frieden 18681869 Walter Kempowski
62 Adalbert Stifter Erzählungen 1869 Ilse Aichinger
63 Fjodor Dostojewski Die Dämonen 1873 Luise Rinser
64 Friedrich Nietzsche Menschliches, Allzumenschliches 1878–1880 Rudolf Walter Leonhardt
65 Émile Zola Germinal 1885 Günter Wallraff
66 August Strindberg Sohn einer Magd 1886 Helmut Heißenbüttel
67 Knut Hamsun Hunger 1890 Gabriele Wohmann
68 Oscar Wilde Das Bildnis des Dorian Gray 1891 Rudolf Walter Leonhardt
69 Anton Tschechow Erzählungen 1883–1888 Peter Urban
70 Theodor Fontane Der Stechlin 1899 Peter Härtling
71 Thomas Mann Buddenbrooks 1901 Hans Mayer
72 Robert Musil Die Verwirrungen des Zöglings Törleß 1906 Thomas Brasch
73 Rainer Maria Rilke Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge 1910 Jürgen Becker
74 Heinrich Mann Der Untertan 1918 Alfred Kantorowicz
75 Marcel Proust Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1913–1927 Walter Mehring
76 Jaroslav Hašek Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk 1921–1923 Pavel Kohout
77 James Joyce Ulysses 1922 Wolfgang Hildesheimer
78 John Dos Passos Manhattan Transfer 1925 Siegfried Lenz
79 Franz Kafka Das Schloss 1926 Dieter E. Zimmer
80 Hermann Hesse Der Steppenwolf 1927 Petra Kipphoff
81 Alfred Döblin Berlin Alexanderplatz 1929 Rainer Werner Fassbinder
82 Ernst Bloch Spuren 1930 Fritz J. Raddatz
83 Sigmund Freud Das Unbehagen in der Kultur 1930 Hermann Glaser
84 Leo Trotzki Mein Leben 1929 Christian Gneuss
85 William Faulkner Licht im August 1932 Hans C. Blumenberg
86 Franz Kafka Erzählungen Hans Mayer
87 André Gide Tagebücher 19341997 Hans Mayer
88 Anna Seghers Das siebte Kreuz 1942 Susanne Schäfer
89 Albert Camus Der Fremde 1942 Reinhard Baumgart
90 Heinrich Böll Erzählungen 1948–1995 Wolfgang Weyrauch
91 Jean Genet Querelle 1947 Fritz J. Raddatz
92 Ernest Hemingway Der alte Mann und das Meer 1952 Dieter E. Zimmer
93 Max Frisch Stiller 1954 Joachim Kaiser
94 Claude Lévi-Strauss Traurige Tropen 1955 Peter Wapnewski
95 Samuel Beckett Das letzte Band 1958 Benjamin Henrichs
96 Günter Grass Die Blechtrommel 1959 Fritz J. Raddatz
97 Jean-Paul Sartre Die Wörter 1964 Fritz J. Raddatz
98 Bertolt Brecht Geschichten vom Herrn Keuner 1926/2004 Benjamin Henrichs
99 Uwe Johnson Jahrestage 1970–1983 Rolf Michaelis
100 Miguel de Cervantes Don Quijote 1605, 1615 Golo Mann

Schüler aus der Schule heraus abschieben – das geht gar nicht!

Zum Nürnberger Vorfall von gestern muß nichts mehr gesagt werden. Schuldzuweisungen hin und her – der Innenminister spricht von Autonomen, welche die Situation eskalieren hätten lassen. Am späten Donnerstagnachmittag kommt eine Pressemitteilung, die aggressiven „linksautonomen Chaoten“ die Schuld an der Eskalation zuschreibt. Wo sollen die denn so schnell hergekommen sein?

Wie dem auch sei:

Schule ist ein Schutzraum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Dass da die Polizei hineingeht um zu verhaften und abzuschieben zu wollen, darf nicht sein. Nürnberg ist nicht der einzige Fall.

Heute war am Salvatorplatz eine Demo. Der Bayerische Flüchtlingsrat, die SchlaU-Schule, Bellevue di Monaco, der BLLV, Friedrich Ani, die Grünen, der Münchner Schülerrat, die Bayerische Schülervertretung, die Initiativgruppe, hunderte von Münchnern waren anwesend, um lautstark ihrer Ablehnung dieser Politik Gehör zu verschaffen.

Bellevue di Monaco, Bellevue di Monaco, Bayerischer Flüchtlingsrat, Schlau-Schule, Münchner Flüchtlingsrat, München ist bunt, Stadtschülerinnen-Vertretung, Münchner Schülerbüro, Jugendliche ohne Grenzen, hpkj, Verein für Sozialarbeit

rufen für Donnerstag, 1. Juni 2017, zu einer Demonstration vor dem Bayerischen Kultusministerium, Salvatorplatz, um 18 Uhr auf.

Der Grund ist die Verhaftung und geplante Abschiebung eines Nürnberger Berufsschülers nach Afghanistan, „dem sicheren Abschiebeland“.

Hauptschulblues hofft, dass viele Menschen kommen und er auch viele seiner Bekannten dort trifft.